Tipp der Woche: die Brennnessel – pieksig und gesund

Wenn Sie am Maifeiertag einen schönen Spaziergang gemacht haben, dann sind Sie bestimmt an dieser Pflanze vorbeigekommen: der Brennnessel. Wenn ich an Brennnesseln denke, dann kommen mir direkt rote Hautstellen und ein unangenehmes Brennen in den Sinn – geht es Ihnen da ähnlich? Wenn ja, dann ist es gut, dass wir uns diese Woche mit der Brennnessel befassen, denn sie hat erstaunlich viele positive Eigenschaften.

Also, lassen Sie uns die pieksige Brennnessel ausblenden und uns auf die gesunde Brennnessel fokussieren.

Neben einer großen Portion Eiweiß, enthält die Brennnesselpflanze Kalzium, Magnesium und Kalium. Außerdem sind in der Brennnessel die Vitamine A und C enthalten, sowie Linolsäure und Vitamin E. Bei so vielen guten Inhaltsstoffen ist es kein Wunder, dass die Brennnessel bei Arthrose, Arthritis und Blasenproblemen hilft, sowie Darmkrankheiten positiv beeinflusst – und das ist sogar wissenschaftlich erwiesen.

Also machen Sie es den Sterneköchen nach und integrieren Sie Brennnesseln in Ihren Speiseplan. Ob Brennnesselsuppe, Brennnesselkuchen, einfach eingekocht als Spinat oder sogar roh im Salat – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Tragen Sie beim Ernten der Brennnessel am Besten Handschuhe und haben Sie keine Sorge vor den Brennhaaren, denn deren brennende Wirkung verflüchtigt sich bei der Verarbeitung.

Vielleicht freuen Sie sich ja ab jetzt sogar über die Brennnessel in Ihrem Garten oder am Wegesrand und denken nicht direkt an rote Haut und unangenehmes Brennen.

+++ Aufgrund der harntreibenden Wirkung sollten täglich nicht mehr als 12g Brennnesselblätter konsumiert werden. Wenn eine Allergie gegen Brennnesseln vorliegt, sollten Sie keine Brennnesseln konsumieren. Bei Fragen oder Unsicherheiten fragen Sie bitte Ihren Arzt oder Ihre Ärztin. +++

Quellen:

https://www.smarticular.net/schmackhaftes-aus-feld-und-flur-wildpflanzen-im-mai/

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/ernaehrung/lebensmittel/kraeuter/brennnessel