24. Februar 2026
Sensomotorik-Training (Wahrnehmungs- und Bewegungstraining) bei Chemotherapie-induzierter peripherer Polyneuropathie (CIPN)
Bei einer Chemotherapie mit Taxanen und Platin-Derivaten können periphere Polyneuropathien entstehen.
Das ist eine Schädigung der Nerven in den Fingern und Füßen bis hin zum Unterschenkel.
Die Symptome können sich durch Schmerzen, Kribbeln und Taubheit äußern und bilden sich allermeistens nach Beendigung der Therapie zurück.
Zur Vorbeugung wird in den Kliniken entweder eine Kältetherapie oder Kompression durch Gummihandschuhe angeboten. Ebenfalls zur Vorbeugung und Therapie dient sensomotorisches– und Vibrationstraining und Anwendungen mit verschiedenen Einreibungen.
Aber was können Sie selbst noch tun? Stapeln Sie zum Beispiel regelmäßig Münzen.
Und das jeweils abwechselnd mit der rechten und der linken Hand. Nehmen Sie die Münzen möglichst nicht nur mit Daumen und Zeigefinger, sondern stapeln Sie die Münzen auch mit dem Daumen und Mittelfinger etc.. Bitte waschen Sie sich nach der Übung gründlich die Hände.
Dadurch werden die Nerven und Ihre Feinmotorik trainiert und können so vor Schäden geschützt bzw. eine Heilung bereits geschädigter Nerven gefördert werden.
Bitte sprechen Sie Ihr behandelndes Ärzteteam immer an, wenn Sie eines der oben genannten Symptome verspüren.
Weitere hilfreiche Tipps rund um das Thema Chemotherapie-induzierte periphere Polyneuropathie (CIPN) finden Sie auf unserer Website:
https://brustkrebsdeutschland.de/?s=Polyneuropathie
https://brustkrebsdeutschland.de/2022/10/tipp-der-woche-praevention-gegen-polyneuropathie/
und in der Mediathek des Comprehensive Cancer Center Mainfranken der Universität Würzburg (Lasche Sensomotorisches Training):
https://www.med.uni-wuerzburg.de/ccc/krebsbehandlung/therapiebegleitende-angebote/mediathek/