7. April 2026
Die Diagnose Brustkrebs ist eine immense Belastung für Betroffene, aber auch für deren Angehörige und Freunde, die während der Therapie und in der Zeit danach begleitend zur Seite stehen.
Denn ebenso wie die Betroffenen selbst empfinden Angehörige und Freunde Unsicherheit und Angst, möchten aber dennoch helfen und unterstützen und Zuversicht vermitteln.
Und all diese Fürsorge geschieht oftmals neben den alltäglichen Pflichten und im Berufsalltag. Vielleicht müssen Sie plötzlich Tätigkeiten verrichten, die Sie noch nie gemacht haben.
Immer die richtigen Worte zu finden, Emotionen und Konflikte aushalten und gleichzeitig keine Überfürsorge zu betreiben, erfordert eine große Verantwortung und Einfühlungsvermögen.
Sprechen Sie mit den Betroffenen über deren Wünsche und Vorstellungen und schaffen so einen offenen, vertrauensvollen und ehrlichen Umgang miteinander. Und: Sie sind nicht allein! Denn Sie können durch Sozialdienste, Psychologen und Beratungsstellen Hilfe bekommen.
Missachten Sie dabei nicht Ihre eigenen Bedürfnisse, achten auf Ihre eigenen Kraftreserven und nutzen die gemeinsame Zeit, falls möglich, auch für die schönen Dinge des Lebens.
Auf diesem Wege ist es uns ein großes Anliegen, allen Angehörigen und Freunden, Helfenden zu danken, die Betroffenen mit großen oder kleinen Gesten und Taten zur Seite stehen und damit einen wertvollen Beitrag leisten.
Weitere hilfreiche Tipps und Adressen zu dem Thema finden Sie auf unserer Website.
Bei Fragen zur Erkrankung, der Therapie oder den Nebenwirkungen können Sie sich gerne an unsere kostenlose ärztliche Telefonsprechstunde wenden. Sie findet immer montags (außer feiertags) von 17:30 – 19:00 Uhr unter 0800 0 117 112 statt.
Weiterführende Informationen und Notfallnummern in psychischen Ausnahmesituationen finden Sie auf unserer Homepage unter: https://brustkrebsdeutschland.de/beratung/