Tipp der Woche: Auf was sollten Sie bei einer liegenden Infusionsnadel achten?

28. April 2026

Falls Sie keinen Portkatheter (dauerhafter Zugang in einer Vene) für eine intravenöse (in die Vene) Infusion besitzen, kann eine Infusion alternativ über eine Injektionsnadel gegeben werden.

Diese Infusionsnadel bleibt für die Dauer der Infusion bis hin zu mehreren Tagen in der Vene, wird sicher fixiert und sorgsam vom Personal überwacht.

Achten Sie aber selbst auf folgende Symptome und informieren Sie beim Bemerken das Pflegepersonal oder Ihr behandelndes Ärzteteam:

  • Läuft die Infusion plötzlich nicht mehr?
  • Ist die Injektionsnadel umgeknickt, das Pflaster gelöst?
  • Bildet sich eine Rötung oder Schwellung an der Einstichstelle?

Das könnten Hinweise auf eine Verstopfung oder Entzündung sein und wird vom behandelnden Team behoben.

Quelle Adobe Stock: Patryk Kosmider

Falls Sie aber plötzlich Symptome einer Allergie bemerken, die sich durch Hautrötungen, Quaddeln, Juckreiz, Schwindel bis hin zu Atemnot äußern, informieren Sie umgehend das Personal.

Ebenso, wenn Sie ein Brennen oder Schmerz an der Infusionsstelle spüren, während die Infusion läuft, denn das bedeutet, die Nadel liegt nicht in der Vene, sondern im umliegenden Gewebe und kann zu Schäden führen.

Übrigens, eine Infusionsnadel gelegt zu bekommen ist in der Regel, von erfahrenem Personal durchgeführt, nur ein kleiner Piks und es bleibt auch nicht die metallene Führungsnadel liegen, sondern eine dünne Plastiknadel.

Falls Sie dennoch große Angst vor der Nadel haben, bitten Sie vor der Platzierung um eine örtliche Betäubung mittels Pflaster mit Lokalanästhetika.