5. November 2026
Der ESMO Kongress 2026 fand vom 23. bis 27. Oktober 2026 in Madrid, Spanien, statt. Der Kongress gilt als einer der weltweit einflussreichsten für den Austausch über Krebserkrankungen. Renate Haidinger, 1. Vorsitzende von Brustkrebs Deutschland e.V. war vor Ort und hat mit verschiedenen Brustkrebsexpertinnen und -experten die wichtigsten Highlights des frühen Stadiums und der metastasierte Situation aufgegriffen und für Sie in kurzen Videosequenzen in verständlicher Sprache zusammengefasst.
Die Interviews zum Kongress und viele weitere informative Videos stehen Ihnen auf unserem YouTube-Kanal zur Verfügung. Abonnieren Sie am Besten gleich unseren YouTube-Kanal www.youtube.com/@brustkrebsdeutschlan, dann werden Sie automatisch über neue Videos informiert.
„Metastasierter Brustkrebs DETECT V Studie: Können zirkulierende Tumorzellen und die Tumorbiologie ein Ansprechen vorhersagen?“
Ein Interview mit Prof. Wolfgang Janni (Renate Haidinger für Brustkrebs Deutschland e.V.)
Bei der DETECT V Studie konnte schon gezeigt werden, dass für einige Patientinnen mit einem metastasierten, triple-positiven Brustkrebs (hormonrezeptor-positiv und HER2-positiv) durch Hinzunahme von Ribociclib zur doppelten Anti-HER2-Blockade mit Trastuzumab und Pertuzumab auf die Chemotherapie verzichtet werden kann. Beim ESMO wurden Daten gezeigt, dass durch zirkulierende Tumorzellen (CTCs) zusammen mit der Biologie (Hormonrezeptoren und HER2-Rezeptoren) auch ein Ansprechen vorhergesagt werden kann. In diesem Zusammenhang weist Prof. Janni auch darauf hin, dass grundsätzlich alle therapierelevanten Biomarker getestet werden müssen, was leider nicht immer der Fall ist.
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Mehr Informationen„Früher Brustkrebs NATALEE-Studie: Verlängert die Hinzunahme von Ribociclib zur Aromatasehemmertherapie bei frühem Brustkrebs das Gesamtüberleben?“
Ein Interview mit Prof. Peter Fasching (Renate Haidinger für Brustkrebs Deutschland e.V.)
Prof. Peter Fasching aus Erlangen stellt in diesem Interview die 6 Jahres Nachbeobachtungsdaten der NATALEE Studie vor. Untersucht wurde in dieser Studie die Wirksamkeit und Sicherheit der Hinzunahme des CDK 4/6 Hemmers Ribociclib zur antihormonellen Therapie mit einem Aromatasehemmer bei Patientinnen, deren Tumor ein höheres Rückfallrisiko zeigte (ohne Lymphknotenbefall: zusätzlich Tumorgröße über 5 cm (pT 3, N0), Tumorgöße 2-5 cm, mit einem Grading G2 und erhöhtem genomischem Risiko (durch Testung) oder einem Ki67-Wert von ≥ 20% oder einem Gradig G3) oder mit befallenen Lymphknoten. Das Ergebnis der 6 Jahres Nachbeobachtung zeigte einen Überlebensvorteil gegenüber der alleinigen Therapie mit einem Aromatasehemmer.
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Mehr Informationen„Verlängert Ipatasertib das Gesamtüberleben bei hormonrezeptor-positivem, metastasiertem Brustkrebs?“
Verlängert der AKT-Hemmer Ipatasertib mit Fulvestrant das Gesamtüberleben bei metastasiertem, hormonrezeptor-positivem Brustkrebs? Nach der Therapie mit einem CDK 4/6 Hemmer erhielten die Patientinnen in der FINER-Studie entweder den AKT Signalweg-Hemmer Ipatasertib mit Fulvestrant oder Fulvestrant alleine. Die Zeit bis zum Voranschreiten der Erkrankung war nur wenig verlängert.
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Mehr Informationen„Erhöht die Hinzunahme von Durvalumab bei der neoadjuvanten Therapie beim frühen, Stage1 (Tumor kleiner 2 cm) triple-negativen Brustkrebs die pCR Rate?“
Ein Interview mit Prof. Achim Wöckel (Renate Haidinger für Brustkrebs Deutschland e.V.)
In der POP-Durva Studie wurde untersucht, ob die Hinzunahme von zwei Gaben der Immuntherapie mit Durvalumab beim frühen triple-negativen Brustkrebs vor der Operation oder der Chemotherapie die pCR Rate erhöht (Rate der pathologischen Komplettremission). Die pCR Rate war nur gering verändert, aber man sah bereits eine positive Veränderung des Mikromilieus um den Tumor herum. Weitere Daten werden noch benötigt.
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Mehr InformationenDiese Videos ersetzen keinesfalls ein ärztliches Gespräch. Der Besuch bei einem Arzt zu einem qualifizierten Beratungsgespräch wird stets empfohlen. Ein Ratschlag oder eine persönliche Meinung sollte, bevor Sie diese in Ihre Entscheidungen einfließen lassen, grundsätzlich mit Ihrem Arzt besprochen werden. Bei Fragen zur Behandlung, Therapie und bei allgemeinen Fragen, wenden Sie sich bitte an Ihren behandelnden Arzt und/oder zusätzlich an unseren Verein.



