Skip to content

Im Nachfolgenden finden Sie eine umfangreiche Beitragssammlung zu verschiedenen Themen, mit denen Sie möglicherweise konfrontiert sind. Von einfachen Alltagstipps (Rezepten, Umgang mit Nebenwirkungen, Vollmachten etc.), Ihren Patientenrechten bis hin zur Suche passender Studien.

Studie zum Online-Training PartnerCARE der Universitätsklinik und Universität Ulm

Studie zum Online-Training PartnerCARE der Universitätsklinik und Universität Ulm published on

Bei einer Krebserkrankung sind auch die Angehörigen des erkrankten Menschen betroffen. Partner krebserkrankter Menschen sind oft besonders belastet (z. B. durch die Unterstützung & Pflege des erkrankten Partners, wenig Zeit für sich selbst, Job, Haushalt etc.). Häufig leiden sie unter psychischen Belastungssymptomen (z. B. Ängste, Sorgen, Stress) und körperlichen Beschwerden (z. B. Schlafstörungen, Erschöpfung).

Die Universitätsklinik Ulm und die Universität Ulm möchten Sie einladen an einer Studie zur Überprüfung eines Online-Trainings (PartnerCARE) zur Verbesserung Ihres psychischen Wohlbefindens und Ihrer Lebensqualität teilzunehmen. Im Rahmen des derzeitigen Projektes gibt es die Möglichkeit, dieses Training für Partner von Menschen mit einer Krebserkrankung kostenfrei zur Verfügung zu stellen. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass das Online-Training zeitlich und örtlich flexibel über das Internet genutzt werden kann. Ähnliche Online-Trainings haben sich in zahlreichen internationalen Studien als wirksam erwiesen.

Falls Sie selbst an Krebs erkrankt sind, dürfen Sie diese Informationen gerne an Ihren Partner weiterleiten!

 

 Was sind die Voraussetzungen für eine Teilnahme?
 

  • Sie sind mindestens 18 Jahre alt
  • Bei Ihrem Partner wurde eine Krebserkrankung diagnostiziert
  • Sie sind motiviert eine wissenschaftliche Studie mit Ihrer Teilnahme zu unterstützen
  • Sie sind motiviert an einem 6-wöchigen Onlineprogramm mit einer Lektion pro Woche teilzunehmen und zu drei Zeitpunkten einen Online-Fragebogen auszufüllen
  • Sie verfügen über einen Internetzugang und sind bereit, eine E-Mail-Adresse an das Forscherteam weiterzugeben

 

Nähere Infos zur Studie und zum Online-Training finden Sie auf der Internetseite https://esano.klips-ulm.de/de/trainings/krebserkrankung/partnercare/. Auf dieser Homepage können Sie sich ganz einfach für eine Teilnahme anmelden. Das Studienteam steht Ihnen gerne auch per Email (partner-care@uni-ulm.de) oder Telefon (+49 (0)731-50 32815) für Rückfragen zur Verfügung!

Kostenlose ärztliche Telefonsprechstunde – das Programm für das 2. Halbjahr ist da

Kostenlose ärztliche Telefonsprechstunde – das Programm für das 2. Halbjahr ist da published on

Immer montags von 17:30 – 19:00 Uhr findet die kostenlose ärztliche Telefonsprechstunde statt, bei der Experten Ihre Fragen beantworten. Mehr Informationen dazu finden Sie unter: https://brustkrebsdeutschland.de/beratung/

Verschiedene Stellungsnahmen zum neuen Bluttest

Verschiedene Stellungsnahmen zum neuen Bluttest published on

Hält der Bluttest, was er verspricht? Renate Haidinger, (1. Vorsitzende bei Brustkrebs Deutschland e.V.) betrachtet die Erfolgsmeldungen für den Test noch skeptisch. Dazu meint Frau Haidinger: „Es gibt dazu noch keine vollständige wissenschaftliche Auswertung.“

Ein Radiointerview auf Bayern2 mit Renate Haidinger zum Thema Bluttest

Ein Artikel in der FAZ (Frankfurter Allgemeine) zum Thema: Brustkrebs-Bluttest: Durchbruch oder Enttäuschung?

Langzeitnebenwirkungen der Brustkrebstherapie

Langzeitnebenwirkungen der Brustkrebstherapie published on

Vor einiger Zeit haben wir eine Umfrage zum Thema „Langzeitnebenwirkungen der Brustkrebstherapie“ durchgeführt, an der sich unglaublich viele Patientinnen beteiligt haben. Dafür möchten wir uns an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bedanken.

Nun werden die Ergebnisse der Befragung in Kürze in der Zeitschrift Breast Care publiziert. Ein Abstract des Artikels mit dem Titel „Long-Term Side Effects of Adjuvant Therapy in Primary Breast Cancer Patients: Results of a Web-Based Survey“ ist bereits jetzt unter diesem Link verfügbar.

Der vollständige Artikel ist in englischer Sprache frei verfügbar. (Breast Care 2019;14:111-116. doi: 10.1159/000497233)

IQWiG-Nutzenbewertung Palbociclib

IQWiG-Nutzenbewertung Palbociclib published on

Eva Schumacher-Wulf (Mamma Mia – Das Brustkrebsmagazin) und Renate Haidinger (1. Vorsitzende von Brustkrebs Deutschland e.V.) haben nachgefragt.
Da die erneute Nutzenbewertung des IQWIG zu großer Verunsicherung bei Patientinnen geführt hat, haben wir uns diese genauer angeschaut und mit Prof. Lux besprochen.
Einzelne Punkte sind uns miteinander aufgefallen, die für Patientinnen sehr wichtig sind. Diese haben wir im folgenden Interview zusammengefasst:

Prof. Dr. med. Michael Patrick Lux, MBA Stellvertretender Direktor der Klinik Sprecher der Gynäkologischen Universitäts-Krebszentrums Franken Sprecher des Universitäts-Brustzentrums Franken Frauenklinik Universitätsklinikum Erlangen Universitätsstraße 21-23 91054 Erlangen Tel.: +49 (0)9131 8533553 E-Mail: michael.lux@uk-erlangen.de

Was Patientinnen im IQWiG-Bericht nicht lesen

CDK4/6-Inhibitoren werden in nationalen und internationalen Leitlinien und Empfehlungen zur Behandlung von Patientinnen mit einem Hormonrezeptor-positiven, HER2-negativen, metastasierten Brustkrebs empfohlen und zählen mittlerweile zur Standardbehandlung bei dieser Tumorart. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) sieht für Patientinnen auch nach erneuter Prüfung weiterhin keinen Zusatznutzen, wobei die endgültige Entscheidung vom Gemeinsamen Bundesausschuss noch aussteht. Dennoch führt der IQWiG-Bericht zu Verunsicherung. Wie kann das sein? Nun, nicht nur, dass die Verlängerung der progressionsfreien Zeit, also der Zeit bis zum Fortschreiten der Krankheit, aus Sicht des IQWiG für Patientinnen nicht relevant ist, sie negieren auch die Bedeutung und Patientenrelevanz der verlängerten Zeit bis zum Einsatz einer Chemotherapie, Schmerzreduktion und neuerdings sogar einen nachweisbaren Überlebensvorteil für den größten Teil der Patientinnen. Konkret geht es um die Kombination von Palbociclib und Fulvestrant, einem Antiöstrogen. Diese Kombination wird bei Frauen in der metastasierten Krankheitsphase eingesetzt, bei denen die Krankheit unter einem Aromatasehemmer fortschritt. Der größte Teil dieser Frauen hatte in der Paloma-3-Studie einen deutlichen Überlebensvorteil. Aber wie kommt es, dass IQWiG dann keinen Zusatznutzen sieht? Mamma Mia! und Brustkrebs Deutschland e.V. sprachen mit Prof. Dr. med. Michael P. Lux, stellvertretender Direktor der Klinik der Frauenklinik am Universitätsklinikum Erlangen, über die Nutzenbewertung des IQWiG.

weiterlesen IQWiG-Nutzenbewertung Palbociclib

Kommentar zur IQWIG-Pressemeldung zu biomarkerbasierten Tests bei Brustkrebs

Kommentar zur IQWIG-Pressemeldung zu biomarkerbasierten Tests bei Brustkrebs published on

Der Verein Brustkrebs Deutschland e.V. begrüßt es sehr, dass nun Bewegung in die mögliche Kostenerstattung der Genexpressionstests kommt. Mit der Pressemitteilung vom 07.09.18 hat das IQWIG (Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen) eine positive Bewertung (unserem Verständnis nach) zu den Genexpressionstests bei Brustkrebs abgegeben: Biomarker-Tests bei Brustkrebs: Neue Studiendaten deuten auf Vorteil für bestimmte Patientinnen hin

Da diese Tests schon lange im Klinikalltag angekommen sind, ist es dringend erforderlich, dass Patientinnen, aber auch Ihre Ärzte, Sicherheit bezüglich einer Kostenerstattung bekommen.

Häufig wird ein Test durchgeführt und die Patientin muss sich dann selbstständig um die Erstattung der Kosten mit ihrer Krankenkasse auseinandersetzen. Das ist eine echte Zumutung für Patientinnen, die gerade die Diagnose Brustkrebs erhalten haben und sich eigentlich um sich und ihre Erkrankung kümmern sollten. Auch kann es nicht die alleinige Aufgabe von Brustkrebs Deutschland e.V. sein, ständig um die Kostenerstattung für eine von den Ärzten empfohlene Testung, für unsere Patientinnen zu kämpfen.

Wir hoffen und vertrauen jetzt auf den G-BA (Gemeinsamer Bundesausschuss und oberstes Beschlussgremium der gemeinsamen Selbstverwaltung der Ärzte, Zahnärzte, Psychotherapeuten, Krankenhäuser und Krankenkassen), dass durch diese Bewertung des IQWIG es zügig zu einer Entscheidungsfindung bezüglich einer möglichen Kostenerstattung kommt, damit diese für KREBS-Patientinnen unhaltbare Situation endlich beendet wird.

Renate Haidinger (1.Vorsitzende von Brustkrebs Deutschland e.V.)

Aktuelle klinische Studien zu Brustkrebs – Studiensuche von Viomedo

Aktuelle klinische Studien zu Brustkrebs – Studiensuche von Viomedo published on

Der Inhalt ist nicht verfügbar.
Bitte erlaube Cookies, indem du auf Übernehmen im Banner klickst.

Zeit für uns – Wochenend-Seminare für krebsbetroffene Mütter mit ihren jugendlichen Töchtern

Zeit für uns – Wochenend-Seminare für krebsbetroffene Mütter mit ihren jugendlichen Töchtern published on

Viele Jahre lang hat Brustkrebs Deutschland e.V. dieses erfolgreiche Angebot unterstützt. Nun freuen wir uns sehr, dass diese so wichtigen Seminare zukünftig mit Unterstützung des Bundesverbandes AOK weiter angeboten werden können!

Teilnehmerstimmen:

„Das Seminar hat uns ein Stück mehr zusammengschweißt. Wenn es zwischen meiner Tochter und mir Stress gibt, wünschen wir uns beide zur Tanztherapie zurück“.

„Es war eine ganz besondere Zeit für uns beide, die wir wohl nie vergessen werden.“
 
Wenn Mütter Krebs haben
fehlt es im Alltag vielen Familien an Zeit und Raum für offene Fragen zum Leben nach der Erkrankung. Das Wochenendseminar „Zeit für uns“ ermöglicht betroffenen Müttern und ihren jugendlichen (etwa 15- bis 20jährigen) Töchtern eine intensive Begegnung mit sich und anderen.

weiterlesen Zeit für uns – Wochenend-Seminare für krebsbetroffene Mütter mit ihren jugendlichen Töchtern

Brustkrebs – eine Krankheit mit vielen Gesichtern

Brustkrebs – eine Krankheit mit vielen Gesichtern published on

Autorin: PD Dr. med. B. Ataseven (Klinik für Gynäkologie & Gynäkologische Onkologie, Kliniken Essen-Mitte)

Die Forschung der letzten Jahrzehnte hat gezeigt, dass es sich bei Brustkrebs nicht um eine einzelne, immer gleich verlaufende Erkrankung handelt. Vielmehr dürfen wir heute davon ausgehen, dass Brustkrebs eine vielseitige Erkrankung mit verschiedenen Untergruppen darstellt.
Genetische Untersuchungen am Tumorgewebe zeigen deutliche Unterschiede zwischen den Gruppen, die somit auch die verschiedenen klinischen Ausprägungen, wie auch die Aggressivität und Prognose der Erkrankung wiedergeben. Das Ziel derartiger Grundlagenforschung und Entwicklung von Genexpressionsprofilen ist, möglichst individuell für jeden Patienten beziehungsweise seinen/ihren Tumor die Prognose abzuschätzen und eine angepasste Therapie für jeden einzelnen Patienten auszusprechen.

Derzeit gehören zur standardmäßigen Untersuchung beim Brustkrebs die mikroskopische Bestimmung von Tumorgröße, Tumortyp (am häufigsten invasiv-duktal oder invasiv-lobulär), der Differenzierungsgrad (Grading) sowie die Bestimmung der Hormonrezeptoren (Östrogen/Progesteron) und des HER2-Status (Wachstumsfaktor auf der Zelloberfläche).

> zum vollständigen Artikel

Dieser Artikel ist erschienen in der  „Mamma Mia! Tumor ist nicht gleich Tumor“.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei „Mamma Mia! – Das Brustkrebsmagazin“ sowie bei Fr. Eva-Schumacher-Wulf (Mitglied unseres Beirats) dafür, dass uns dieser Text kostenfrei zur Verfügung gestellt wurde.

Primary Sidebar

Secondary Sidebar

Brustkrebs Deutschland e.V. und seine eingesetzten Onlinedienste nutzen unter Umständen cookies um ein vereinfachtes und besseres Besuchserlebnis zu ermöglichen. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen