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Coronavirus und (Brust-) Krebspatienten

Coronavirus und (Brust-) Krebspatienten published on

Das Coronavirus (Covid-19) ist in aller Munde, schränkt uns ein und beschäftigt uns. Wir alle sind sehr verunsichert, aber besonders für (Brust-)KrebspatientInnen kommen noch weitere Sorgen hinzu.

Wir haben für Sie zu verschiedenen Themen in diesem Zusammenhang Videointerviews erstellt.

Renate Haidinger (1. Vorsitzende Brustkrebs Deutschland e.V.) und Dr. Ingo Bauerfeind  (2. Vorsitzender Brustkrebs Deutschland e.V. und Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe im Klinikum Landshut) im Gespräch zu:

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Unseren KrebspatientInnen empfehlen wir außerdem folgende Informationen: 

Was Sie als KrebspatientIn über das Coronavirus wissen müssen

Was Sie als KrebspatientIn über das Coronavirus wissen müssen published on
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Unser Verein hat für Sie einige Informationen zum Thema Coronavirus zusammengestellt.  Wir beantworten Fragen wie: Was ist das Coronavirus? Wie kann ich mich vor einer Ansteckung bestmöglich schützen? Was muss ich als KrebspatientIn besonders beachten? Was muss ich beachten, wenn ich den Verdacht mit dem Coronavirus infiziert zu sein u.v.m.

Das Coronavirus 2019 (auch COVID-19) ist eine Atemwegserkrankung, die von einem neuen Coronavirus verursacht wird, welches zuerst bei einem Ausbruch in Wuhan, China, im Dezember 2019 festgestellt wurde.

Die „Familie“ der Coronaviren kann leichtere Symptome verursachen, wie bei einer Erkältung oder auch schwerere wie SARS (schweres akutes respiratorisches Syndrom) oder MERS (Middle East Respiratory Syndrom). Da das neue Coronavirus in Zusammenhang mit dem SARS zugeordneten Coronavirus steht (SARS-CoV = SARS associated corona virus), wurde es offiziell SARS-CoV-2 genannt.

Diese Erkrankung kann von einer Person auf die andere übergehen, durch Tröpfchen aus der Nase oder dem Mund, wenn ein Infizierter beispielsweise hustet oder niest. Eine andere Person kann sich dann durch Einatmen dieser Tröpfchen infizieren oder durch Berühren einer Oberfläche, auf die diese Tröpfchen gefallen sind, die angefasst wird und wenn danach Augen, Mund oder Nase berührt werden. Auch wenn zurzeit viele Untersuchungen zu COVID-19 am Laufen sind, so geht man im Moment davon aus, dass die Infektion durch die Tröpfchen entstehen, die direkt von Mensch zu Mensch übertragen werden oder Tröpfchen auf Oberflächen, die wir alle anfassen.

Die Symptome von COVID-19 gehen von leicht bis sehr schwer und können Fieber, Husten, Kurzatmigkeit einschließen. Weitere Symptome können starke Schmerzen, verstopfte Nase, laufende Nase, Halsschmerzen oder Durchfall sein. Dennoch gibt es auch Infizierte, die überhaupt keine Symptome haben.

Zurzeit gibt es noch keine Impfung, die einen vor COVID-19 schützt, auch wenn daran bereits geforscht wird.

Die wichtigste Maßnahme, um sich zu schützen, ist die Vermeidung von jeglichem Kontakt mit COVID-19.

Bleiben Sie zuhause, wann immer es geht und vermeiden Sie Kontakte mit anderen Menschen, meiden Sie auf jeden Fall Stellen, wo Menschen zusammenkommen.

Halten Sie sich an die von der Regierung angeordneten Vorsichtsmaßnahmen.

  • Außerdem ist es sehr wichtig, sich die Hände häufig für mindestens 20 Sekunden zu waschen (das ist ungefähr so lange wie 2x das Lied “Zum Geburtstag viel Glück“…)
  • Wenn Sie keine Seife und Wasser zur Verfügung haben, benutzen Sie Desinfektionsmittel mit mindestens 60% Alkohol. Die beste Methode aber ist das Händewaschen mit Wasser und Seife, da das Virus wohl eine Fetthülle besitzt, die durch die Seife zerstört wird.

Zusätzlich zum Waschen der Hände, ist folgendes wichtig:

  1. Vermeiden Sie (möglichst) Ihre Augen, den Mund oder die Nase zu berühren
  2. Wenn Sie Husten oder Niesen müssen, benutzen Sie ein Papiertaschentuch. Danach bitte wegwerfen. Wenn Sie kein Papiertaschentuch zur Verfügung haben, husten oder niesen Sie bitte in Ihre Armbeuge und nicht in Ihre Hand oder die Luft.
  3. Vermeiden Sie Kontakt zu kranken Personen.
  4. Säubern Sie häufig benutzte Oberflächen im Haushalt mit Reinigungsspray oder feuchten Haushaltstüchern. Solche Oberflächen sind z.B. Türklinken, Arbeitsflächen in der Küche oder anderswo, Toiletten, Tastaturen, Tablets, Handy etc.

Schutzmasken wurden bislang nicht empfohlen, um eine Ansteckung mit COVID-19 zu vermeiden. Dennoch können normale Mundschutzmasken das Ansteckungsrisiko vermindern: sowohl dass Sie andere anstecken (z.B. die Kassiererin im Supermarkt) als auch dass Sie angesteckt werden. Spezialmasken, sog. FFP 2 Masken, sind nicht notwendig.

Es gibt bisher keinen Beweis, dass hohe Dosierungen von Vitamin C eine Ansteckung verhindern können.

Krebspatienten, Patienten die zur Zeit eine Krebstherapie erhalten, ältere Patienten und Menschen mit anderen schwerwiegenden Erkrankungen (z.B.  Lungenkrankheiten, Diabetes oder Herzerkrankungen) haben ein höheres Risiko an der schweren Form von COVID-19 zu erkranken.

Auch für diese gelten dieselben Empfehlungen, wie für alle anderen Menschen:

Waschen Sie Ihre Hände häufig mit Wasser und Seife (mindestens 20 Sekunden lang), vermeiden Sie Ihr Gesicht zu berühren (Auch hierbei kann ein Mundschutz helfen! Allerdings ist das Tragen des Mundschutzes zu Hause nicht sinnvoll.) und vermeiden Sie vor allem Kontakt mit infizierten oder erkrankten Personen.

Menschen mit einem höheren Risiko an einer schweren Form von COVID-19 zu erkranken, sollten sich wie alle anderen auch, unbedingt an die staatlichen Restriktionen halten und auf jeden Fall zuhause bleiben.

Sollten Sie dennoch irgendwohin gehen müssen, vermeiden Sie so viel Kontakt zu anderen Personen wie möglich und halten Sie den Mindestabstand von 1,5 bis besser 2 Metern ein.

Sie sollten für mindestens 1 Monat alle notwendigen Medikamente, verschreibungspflichtige und auch andere benötigte, zuhause haben.

Stellen Sie eine Notfall-Liste mit möglichst allen Kontakten (Familie, Freunde, Nachbarn und Nachbarschaftshilfe) zusammen, die Ihnen Informationen oder Unterstützung anbieten können. Hamstern ist jedoch nicht notwendig!

Planen Sie, wie Sie mit ihren Kontakten in Verbindung bleiben können. Hierbei können sie die heutzutage vielfältigen Medien einsetzen, wie Telefon, WhatsApp, Videochats, z.B. mit FaceTime, Zoom, Google Hangouts, sowie sozialen Medien wie Facebook und Instagram.

Sollten Sie Ihre Krebstherapie während der Zeit von COVID-19 benötigen, besprechen Sie mit Ihrem behandelten Arzt/Ärztin die Vor- und Nachteile, die Therapie wie geplant fortzusetzen oder sie zu verschieben. Vielleicht kann dies sogar über eine Videokonferenz oder per Telemedizin geschehen.

Bitte halten Sie in einer Patientenverfügung Ihre eigenen Wünsche fest, für den Fall, dass Sie zu krank sind, um selbst Entscheidungen zu treffen. So wissen Ihre Familie und Ihre Ärzte, was Ihnen wichtig ist. Wenn Sie bis jetzt keine haben, so finden Sie hier weitere Informationen: Informationen zur Patientenverfügung

Kontaktieren Sie Ihren Arzt, die Notfallnummer 116117, oder das Gesundheitsamt (telefonisch oder per E-Mail (wenn Emailadresse vorhanden)), wenn Sie Fieber oder andere Symptome einer neuen Atemwegserkrankung haben, wie z.B. Husten, Kurzatmigkeit, Atemnot, besonders wenn eine dieser zwei Umstände auf Sie zutreffen:

  1. Sie hatten Kontakt zu einer an COVID-19 erkrankten Person
  2. Sie leben oder waren in einem Gebiet, wo es einen Coronavirus-Ausbruch gibt.

Rufen Sie in jedem Fall erst an! Gehen Sie nicht von sich aus zum Arzt oder ins Krankenhaus!  Ihr Arzt stellt mit der Gesundheitsbehörde und den örtlichen Behörden zusammen fest, ob Sie auf SARS-CoV-2 getestet werden sollten und wenn ja, wie.

Bleiben Sie auf jeden Fall zuerst zuhause, wenn Sie krank sind, um das neue Coronavirus oder andere Grippeviren nicht auf andere Menschen zu übertragen.

Sollten Sie eine Krebstherapie erhalten, die Ihr Immunsystem unterdrückt, rufen Sie Ihren Onkologen dann an, wenn Sie es auch sonst bei Fieber während der Therapie tun würden. Befolgen Sie bitte dessen Anweisungen, ob und wenn, wann Sie in die Praxis oder das Krankenhaus kommen sollten oder ob es zuhause für Sie sicherer wäre.

Und noch einmal: Bitte waschen Sie häufig Ihre Hände.

Wissenschaftler in der ganzen Welt arbeiten sehr intensiv daran eine Therapie zu entwickeln und Behandlungen gegen COVID-19 zu testen. Klinische Studien sind Forschungsstudien mit Menschen. Forscher und Ärzte haben klinische Studien entwickelt, um eine wirksame Therapie gegen diese Erkrankung zu finden. Solche klinischen Studien für eine möglicherweise hilfreiche Therapie sind in vielen Ländern inzwischen geöffnet.
Wenn bei Ihnen eine COVID-19-Erkrankung festgestellt wurde und wenn Sie an einer klinischen Studie teilnehmen, erhalten Sie vielleicht diese Medikamente. Außerdem helfen Sie den Wissenschaftlern mit Ihrer Teilnahme die beste und sicherste Therapie gegen diese Erkrankung zu finden.

Ein Malariamittel mit Hydroxychloroquine und Chloroquine wird in einigen Studien als Therapiemöglichkeit oder zur Vorbeugung von COVID-19 untersucht. Jedoch sind diese Medikamente bisher nicht für diesen Gebrauch zugelassen. Die klinischen Studien müssen die Sicherheit und Effektivität davon untersuchen.

Vorsicht!

Chloroquine-Phosphat wird zur Reinigung von Aquarien verwendet. Bitte nehmen Sie es nicht zu sich. Es hat bereits mindestens einen Todesfall deswegen in den USA gegeben.

Auch gibt es den Mythos, dass das Trinken von Bleichmitteln eine Erkrankung mit dem Coronavirus heilen kann. Das ist definitiv nicht wahr. Das Trinken von Bleichmitteln kann Sie töten.

Teile dieses Textes sind eine Übersetzung (Übersetzer: Renate Haidinger) von dieser Quelle:

https://www.cancer.net/blog/2020-03/coronavirus-2019-what-people-with-cancer-need-know?cmpid=jm_cancernet_net_covid19_em_newsforpatientadvocates_patientadvocates_032320__h_needtoknow_&cid=DM4779&bid=40514673

„Coronavirus 2019: What People With Cancer Need to Know“ (Merry Jennifer Markham, MD, FACP) 
This post is reviewed and updated every day. It was first published on March 3.

Merry Jennifer Markham, MD, FACP, is the Interim Chief of the University of Florida (UF) Division of Hematology & Oncology, an Associate Professor in the UF College of Medicine, and the Associate Director for Medical Affairs at the UF Health Cancer Center. She specializes in the treatment of gynecologic cancers. Dr. Markham is the chair of ASCO’s Cancer Communications Committee. Follow her on Twitter at@DrMarkham

The American Society of Clinical Oncology (ASCO) is aware that people with cancer and cancer survivors, particularly those with compromised immune systems, are likely worried about the potential impact of coronavirus on their health. Patients should talk with their oncologists and health care teams to discuss their options to protect themselves from infection.

Hier weitere Links zum Thema:

Bundesministerium für Gesundheit

Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege

Robert Koch Institut (RKI)

Sollten Sie weitere Fragen haben, nutzen Sie bitte unsere regelmäßige kostenlose ärztliche Telefonsprechstunde immer montags von 17.30 Uhr bis 19.00 Uhr. Hier finden Sie eine Liste der teilnehmenden Ärzte.

In dringenden Fällen wenden Sie sich aktuell am besten schriftlich an info@brustkrebsdeutschland.de

Auf unserer Bestellseite für Infomaterialien stehen alle unsere Flyer und Broschüren kostenlos als PDF zum Download zur Verfügung. Klicken Sie dazu einfach auf die jeweilige Überschrift.

Bleiben Sie gesund!

Diese Information stellt Ihnen Brustkrebs Deutschland e.V. zur Verfügung. Gerne dürfen Sie diesen Text duplizieren oder verlinken, wenn Sie darauf hinweisen, dass Brustkrebs Deutschland e.V. Urheber ist.

Renate Haidinger Direktorin der Vollversammlung ABC Global Alliance für metastasierten Brustkrebs & Experteninterviews vom ABC 5, 2019

Renate Haidinger Direktorin der Vollversammlung ABC Global Alliance für metastasierten Brustkrebs & Experteninterviews vom ABC 5, 2019 published on

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Renate Haidinger zur Direktorin der Vollversammlung der ABC Global Alliance ernannt!

Wir haben tolle Neuheiten aus Lissabon zu vermelden: Renate Haidinger, 1. Vorsitzende von Brustkrebs Deutschland e.V., wurde zur Direktorin der Vollversammlung der ABC Global Alliance für metastasierten Brustkrebs ernannt! Wir gratulieren ganz herzlich zu diesem Posten in einem der wichtigsten internationalen Zusammenschlüsse von Patientenvertretern, Ärzten, Onkologieschwestern, Firmen und vielen anderen, die sich zum Ziel gesetzt haben, das Leben und das Überleben von metastasierten Brustkrebspatientinnen auf der ganzen Welt zu verbessern. Diese internationale Anerkennung und Akzeptanz der täglichen Arbeit von Renate Haidinger und dem Verein Brustkrebs Deutschland e.V. sind ein großer Schritt für die anstehenden Herausforderungen, die es nach wie vor zu bewältigen gibt im Kampf gegen Brustkrebs und für die Verbesserung der Bedingungen für Betroffene weltweit.

Gegründet wurde die Alliance von der European School of Oncology (ESO) und der international renommierten Ärztin, Dr. Fatima Cardoso, Leiterin des Brustzentrums des Champalimaud Clinical Centers in Lissabon. Die diesjährige ABC Global Alliance für metastasierten Brustkrebs fand vom 16.-17.11. in Lissabon statt.

Panel des Konsensusmeetings ABC Global Alliance für metastasierten Brustkrebs
Renate Haidinger v.l. mit den deutschen Teilnehmern des Meetings der ABC Global Alliance für metastasierten Brustkrebs: Prof. Volkmar Müller h.l., Dr. Rachel Würstlein, Eva Schumacher-Wulf (Chefredakteurin Mamma Mia! – Das Bruskrebsmagazin), Prof. Christoph Thomssen v.r. sowie Dr. Fatima Cardoso, v.M.
Führende Experten zum Thema Brustkrebs aus Deutschland und den USA mit Renate Haidinger h.r. : v.l.n.r. Prof. Nadia Harbeck; Prof. Eric P. Winer, MD;  Prof. Christoph Thomssen

ABC 5 – Experteninterviews

Im Vorfeld fand vom 14.-16. November das Internationale Konsensusmeeting für inoperablen und metastasierten Brustkrebs ABC 5 statt. Auch hier war Renate Haidinger stark eingebunden, da sie zum Planungskomitee (Patient Advocacy Committee) gehört, einen Vortrag hielt und auch den Vorsitz von drei Sitzungen innehatte. Für diesen Kongress wurde sie zusätzlich in das Entscheidungspanel berufen, welches am Samstag die weltweit geltenden, neuen Leitlinien zur Behandlung von metastasiertem Brustkrebs festlegte.

Hier entstanden unsere angekündigten Videos zu den aktuellen Themen und Entwicklungen mit Experten, die ab sofort auf You Tube verfügbar sind. Bitte klicken Sie auf den entsprechenden Link, um die Beiträge anzusehen:

Studien bei metastasiertem Brustkrebs: Welche Endpunkte sind wichtig?, Prof. Nadia Harbeck, München
https://youtu.be/wl55LpLgkEA
 
TNBC (triple negativer Brustkrebs) metastasiert, Prof. Michael Untch, Berlin-Buch
https://youtu.be/ocLYMEAudIw
 
Was haben Brustkrebsstudien, Real World Daten usw. miteinander zu tun?, Prof. Michael Untch, Berlin-Buch
https://youtu.be/IUSjPhW78Ko
 
Lobulärer, metastasierter Brustkrebs, Prof. Volkmar Müller, Hamburg
https://youtu.be/neurt5stQDY
 
Komplementärmedizin und Alternativmedizin, Prof. Christoph Thomssen, Halle

https://youtu.be/JDPnO6esHlw
 
 
Metastasierter Brustkrebs bei Erstdiagnose, Prof. Volkmar Müller, Hamburg
https://youtu.be/d_BDTtam0No
 

Wir danken allen Interviewpartnern für Ihre Unterstützung!

Videointerviews vom ESMO in Barcelona

Videointerviews vom ESMO in Barcelona published on

Renate Haidinger war wieder im Gespräch mit führenden Brustkrebsspezialisten. Dabei sind folgende Videointerviews entstanden, die ab sofort kostenlos auf brustkrebsdeutschland.tv zur Verfügung stehen:

Prof. Michael Patrick Lux, Paderborn: Oncotype DX erhält als erster Genexpressionstest die Kostenerstattung

PD Hans-Christian Kolberg, Bottrop: Paradigmenwechsel in der Therapie des Ovarialkarzinoms

Prof. Nadia Harbeck, Klinikum der Universität München: Metastasierter Brustkrebs: Erneuter Überlebensvorteil für CDK4/6 Inhibitoren (Abemaciclib, Ribociclib) gezeigt.

Prof. Volkmar Müller, Hamburg: Neue technologische Ansätze beim metastasierten Brustkrebs

Prof. Michael Untch, Berlin: Update zur KATHERINE Studie zum HER2-positiven Brustkrebs

Prof. Wolfgang Janni, Ulm: Neuer Marker bei metastasiertem Brustkrebs: PIK3 CA

Prof. Wolfgang Janni, Ulm: Metastasierter Brustkrebs bei Diagnosestellung: Muss operiert werden?

Prof. Wolfgang Janni, Ulm: Die Studie monarcHER beim HR+, HER2+ metastasierten Brustkrebs (triple positiv)

Prof. Wolfgang Janni, Ulm: Sind Biosimilare bei Brustkrebs genauso sicher wie Originalmedikamente?

Eva Schuhmacher-Wulf: Metastasierter Brustkrebs – Wie kann mein Umfeld mich unterstützen?

Kostenlose ärztliche Telefonsprechstunde – das Programm für das 2. Halbjahr ist da

Kostenlose ärztliche Telefonsprechstunde – das Programm für das 2. Halbjahr ist da published on

Immer montags von 17:30 – 19:00 Uhr findet die kostenlose ärztliche Telefonsprechstunde statt, bei der Experten Ihre Fragen beantworten. Mehr Informationen dazu finden Sie unter: https://brustkrebsdeutschland.de/beratung/

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Was ist bei Brustkrebs „Therapiefortschritt“?

Was ist bei Brustkrebs „Therapiefortschritt“? published on

Am 27.05.2019 ist in der Ärzte Zeitung online ein Interview mit unserem Beiratsmitglied Prof. Christian Jackisch (Offenbach) erschienen, in dem es um die Versorgung von Frauen mit metastasierten Brustkrebs geht.

Hier stehen sich evidenzbasierte Medizin und Nutzenbewertung durch GBA und IQWIQ gegenüber. Laut Professor Jackisch wird die Sinnhaftigkeit neuer Therapien dabei mit unterschiedlichen Messinstrumenten geprüft.

Das vollständige Interview finden Sie hier.

Global Alliance Charta 2018

Global Alliance Charta 2018 published on

Die 2017 gelaunchte ABC (Advanced Breast Cancer) Global Alliance Charta wurde im Herbst 2018 noch einmal überarbeitet, um sie eindeutiger zu formulieren und Klarstellungen einzuarbeiten.

Die aktuelle Version der Charta in deutsch finden Sie hier.

Die Charta ist auf www.abcglobalalliance.org/abc-global-charter/ als PDF zum Download auch in englisch, französisch, italienisch, malaysisch und chinesisch erhältlich.

IQWiG-Nutzenbewertung Palbociclib

IQWiG-Nutzenbewertung Palbociclib published on

Eva Schumacher-Wulf (Mamma Mia – Das Brustkrebsmagazin) und Renate Haidinger (1. Vorsitzende von Brustkrebs Deutschland e.V.) haben nachgefragt.
Da die erneute Nutzenbewertung des IQWIG zu großer Verunsicherung bei Patientinnen geführt hat, haben wir uns diese genauer angeschaut und mit Prof. Lux besprochen.
Einzelne Punkte sind uns miteinander aufgefallen, die für Patientinnen sehr wichtig sind. Diese haben wir im folgenden Interview zusammengefasst:

Prof. Dr. med. Michael Patrick Lux, MBA Stellvertretender Direktor der Klinik Sprecher der Gynäkologischen Universitäts-Krebszentrums Franken Sprecher des Universitäts-Brustzentrums Franken Frauenklinik Universitätsklinikum Erlangen Universitätsstraße 21-23 91054 Erlangen Tel.: +49 (0)9131 8533553 E-Mail: michael.lux@uk-erlangen.de

Was Patientinnen im IQWiG-Bericht nicht lesen

CDK4/6-Inhibitoren werden in nationalen und internationalen Leitlinien und Empfehlungen zur Behandlung von Patientinnen mit einem Hormonrezeptor-positiven, HER2-negativen, metastasierten Brustkrebs empfohlen und zählen mittlerweile zur Standardbehandlung bei dieser Tumorart. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) sieht für Patientinnen auch nach erneuter Prüfung weiterhin keinen Zusatznutzen, wobei die endgültige Entscheidung vom Gemeinsamen Bundesausschuss noch aussteht. Dennoch führt der IQWiG-Bericht zu Verunsicherung. Wie kann das sein? Nun, nicht nur, dass die Verlängerung der progressionsfreien Zeit, also der Zeit bis zum Fortschreiten der Krankheit, aus Sicht des IQWiG für Patientinnen nicht relevant ist, sie negieren auch die Bedeutung und Patientenrelevanz der verlängerten Zeit bis zum Einsatz einer Chemotherapie, Schmerzreduktion und neuerdings sogar einen nachweisbaren Überlebensvorteil für den größten Teil der Patientinnen. Konkret geht es um die Kombination von Palbociclib und Fulvestrant, einem Antiöstrogen. Diese Kombination wird bei Frauen in der metastasierten Krankheitsphase eingesetzt, bei denen die Krankheit unter einem Aromatasehemmer fortschritt. Der größte Teil dieser Frauen hatte in der Paloma-3-Studie einen deutlichen Überlebensvorteil. Aber wie kommt es, dass IQWiG dann keinen Zusatznutzen sieht? Mamma Mia! und Brustkrebs Deutschland e.V. sprachen mit Prof. Dr. med. Michael P. Lux, stellvertretender Direktor der Klinik der Frauenklinik am Universitätsklinikum Erlangen, über die Nutzenbewertung des IQWiG.

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Kommentar zur IQWIG-Pressemeldung zu biomarkerbasierten Tests bei Brustkrebs

Kommentar zur IQWIG-Pressemeldung zu biomarkerbasierten Tests bei Brustkrebs published on

Der Verein Brustkrebs Deutschland e.V. begrüßt es sehr, dass nun Bewegung in die mögliche Kostenerstattung der Genexpressionstests kommt. Mit der Pressemitteilung vom 07.09.18 hat das IQWIG (Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen) eine positive Bewertung (unserem Verständnis nach) zu den Genexpressionstests bei Brustkrebs abgegeben: Biomarker-Tests bei Brustkrebs: Neue Studiendaten deuten auf Vorteil für bestimmte Patientinnen hin

Da diese Tests schon lange im Klinikalltag angekommen sind, ist es dringend erforderlich, dass Patientinnen, aber auch Ihre Ärzte, Sicherheit bezüglich einer Kostenerstattung bekommen.

Häufig wird ein Test durchgeführt und die Patientin muss sich dann selbstständig um die Erstattung der Kosten mit ihrer Krankenkasse auseinandersetzen. Das ist eine echte Zumutung für Patientinnen, die gerade die Diagnose Brustkrebs erhalten haben und sich eigentlich um sich und ihre Erkrankung kümmern sollten. Auch kann es nicht die alleinige Aufgabe von Brustkrebs Deutschland e.V. sein, ständig um die Kostenerstattung für eine von den Ärzten empfohlene Testung, für unsere Patientinnen zu kämpfen.

Wir hoffen und vertrauen jetzt auf den G-BA (Gemeinsamer Bundesausschuss und oberstes Beschlussgremium der gemeinsamen Selbstverwaltung der Ärzte, Zahnärzte, Psychotherapeuten, Krankenhäuser und Krankenkassen), dass durch diese Bewertung des IQWIG es zügig zu einer Entscheidungsfindung bezüglich einer möglichen Kostenerstattung kommt, damit diese für KREBS-Patientinnen unhaltbare Situation endlich beendet wird.

Renate Haidinger (1.Vorsitzende von Brustkrebs Deutschland e.V.)

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