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München – Antihormontherapie bei Brustkrebs

München – Antihormontherapie bei Brustkrebs published on

$RZWH9WJEtwa zwei Drittel aller bösartigen Brustkarzinome wachsen beeinflusst vom weiblichen Hormonhaushalt. Die Krebszellen reagieren auf die Geschlechtshormone Östrogen und Progesteron und werden so in ihrem Wachstum angeregt. „Spezielle Medikamente sollen diese Reaktion blockieren und weiteres Wachstum verhindern“, erklärt Hanusch. „In der Onkologischen Tagesklinik bieten wir auf der Basis unserer wissenschaftlichen Tätigkeit maßgeschneiderte Therapiekonzepte an. Wir arbeiten intensiv an Strategien zur Vermeidung beziehungsweise zum gezielten Einsatz von Chemotherapeutika und führen Studien zu neuen Medikamenten bei speziellen Tumorzellen sowie zu innovativen Therapien durch. Neue Behandlungskombinationen im Bereich der antihormonellen Therapie rücken mehr und mehr in den Focus.“

Hanusch wird in seinem Vortrag anhand eines praxisnahen Fallbeispiels zeigen, wie die Experten in der Taxisstraße den optimalsten Behandlungsweg festlegen. Der erste, wichtige Schritt ist dabei die Feststellung, ob das Mammakarzinom zu den hormonempfindlichen Tumoren zählt oder nicht. Nach der weiteren, umfassenden Diagnostik erfolgt die Therapieentscheidung. „Neueste Behandlungsoptionen wägen wir verantwortungsvoll gegenüber etablierten Standardbehandlungen ab“, so der Leiter der Onkologischen Tagesklinik. „Auch legen wir besonderes Augenmerk auf das Nebenwirkungsmanagement der neuen Therapiesubstanzen und versuchen eine Chemotherapie, wenn nur irgendwie medizinisch sinnvoll, zu umgehen.“
Referent
Dr. med. Claus A. Hanusch
Fach­arzt für Gy­nä­ko­lo­gie und Ge­burts­hil­fe, Lei­ten­der Arzt On­ko­lo­gi­sche Ta­ges­kli­nik und Stu­di­en­zen­tra­le am Rot­kreuz­kli­ni­kum Mün­chen, Frau­en­kli­nik

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