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Meine Geschichte von Elfriede Schustermann – Brustkrebs Deutschland e.V. Skip to content

Meine Geschichte von Elfriede Schustermann

Meine Geschichte von Elfriede Schustermann published on

DSC08871„be my Valentine“

Am 11.Februar 2006 malte ich gerade an der Karnevalsdeko für unseren Verein…

Plötzlich bemerkte ich am Hals eine Schwellung, ich schob es auf die Überanstrengung…

Und malte lustig weiter..

Abends belohnte ich mich mit einem Vollbad und einem Glas Rotwein…

Beim Abtrocknen bemerkte ich an meiner rechten Brust, dass die Brustwarze halb eingezogen war..

Und sich wie Leder anfühlte, leblos und seltsam… Es war Wochenende und erst Montag früh würde ich meinen Arzt anrufen können….es war ein langes Wochenende für mich ..

Endlich Montag….

Aber es war viel Betrieb und man bestellte mich für Dienstags.

Valentinstag.

Die Tastuntersuchung brachte keinen Befund, dann Sono…

Alles schwarz von oben bis unten…

„Lymphatischer Stau „… Waren die ersten Worte meines Gynäkologen..

Dopplerkopfwechsel, mehr Gel…

Es war immer schwarz, egal wo und wie auch „geschallt“ wurde…

Sofort wurde ein Termin zur Mammografie gemacht, wohin ich auch mit zittrigen Beinen gleich fuhr…

Die längsten 45km meines Lebens…

Endlos schien mir die Warterei bis ich endlich unter das von mir gehasste Gerät gequetscht wurde…

“ das muss operativ abgeklärt werden“,

Meine Minibrustbildchen wurden eingetütet und ich nach Hause geschickt… Meine Frage “ habe ich Brustkrebs “ wurde nicht beantwortet…

Ich machte mich auf den Heimweg…

Fühlte mich, als hätte man mir die Beine weggezogen…

Gerade im Haus, da klingelt auch schon das Telefon, mein Gyn…

“ Es tut mir so leid“, aber ich bin doch gerade erst wieder hier Zuhause, entgegnete ich ihm.

“ Ich habe ein Fax bekommen, wir müssen sofort operieren, ich habe schon alles in die Wege geleitet, kommen sie Donnerstag nüchtern um halb acht und Freitag ist dann die OP…“ Oh Mann, ich war im falschen Film, ich und Brustkrebs???

Erste OP, Pflaumengrosse Probeentnahme…. Kleine Knötchen….

Montags Abends steht mein Gyn im Freizeitlook an meinem Bett“ ich habe gerade einen Anruf bekommen, es tut mir so leid…“

Ich guckte ihn an, während ich mich am Plümo fest krallte…“ muss ich sterben?“

Er setzte sich auf mein Bett, nahm mich in den Arm und wir weinten ein paar Minuten zusammen, dann löste er sich von mir, nahm meine beiden Hände, schaute mir in die Augen und sagte „Schneiderlein , wir gehen den Weg gemeinsam, wir schaffen das“

Die Brust wurde mir zwei Tage später entfernt, die Lymphknoten sahen gut aus, waren aber dann doch 6/7 befallen… Es kam das komplette Programm, Chemo und Bestrahlung..

Ich hatte soviel Menschlichkeit erfahren von meinem Gyn, dass ich relativ locker durch die Therapien durch bin, ich hatte Vertrauen und Kampfesgeist und Überlebenswillen…

Den Kopf in den Sand stecken und mich selbst bemitleiden – ging nicht, ich wollte unbedingt dem Krebs davonbleiben…

Bis heute ist mir das auch gelungen!!!

Ich habe jedes Jahr an Valentin ein komisches Gefühl….

Ich lebe, es ist ein neues und anderes Leben, nichts ist mehr so wie es einmal war, aber: das Leben ist schön und es lohnt sich zu kämpfen….

Be my Valentine

 

 

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